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Abschied in Heilig-Geist

Am Sonntag haben wir uns in einem vorerst letzten Gottesdienst von der Heilig-Geist-Kirche auf der Adolfshöhe verbschiedet. Über 60 Jahre lang war das Gotteshaus Heimat unseres gleichnamigen Gemeindeteils, nun wird es umgebaut und 2027 soll das Stadtjugendpfarramt des Evangelischen Dekanats einziehen.

In einem bewegenden Gottesdienst mit voll besetzter Kirche kamen Abschiedsschmerz und Trauer zum Ausdruck, denn in Zukunft wird es keine Gemeindekirche mehr sein – Gruppen und Kreise mussten bereits umziehen. Genauso wurde aber auch von großer Dankbarkeit gesprochen – viele der Anwesenden waren hier getauft oder konfirmiert worden, manche Familien sogar schon in zweiter oder dritter Generation.

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Außerdem wurde im Gottesdienst die Hoffnung betont, dass hier auch zukünftig Menschen Gemeinschaft erleben und den Glauben entdecken können. Prädikantin Gisela Seip griff die beeindruckende Architektur der Kirche auf und sprach davon, dass in der Heilig-Geist-Kirche seit ihrer Grundsteinlegung (bei der sie selbst als Kind anwesend war) sehr lebendige Bögen aus Gemeinde- und Familiengeschichten entstanden sind. Und sie formulierte den Wunsch, dass mit Umbau und Neunutzung nun der Grundstein für neue Bögen gelegt wird.

Pfarrerin Ursula Kuhn betonte: „Ich hoffe darauf, dass Gott hier an diesem Ort etwas Wunderbares geschehen lässt. Und bin gespannt darauf, wie und was das sein wird.“ In ihr Gebet nahmen die beiden sowohl die auf, die jetzt traurig oder sogar wütend sind, weil ein Stück Geschichte zu Ende geht; als auch die, die Verantwortung für den Neubau tragen und für die, die in der zukünftigen Jugendkirche arbeiten werden.

Bevor die Versammelten bei einem Empfang vor der Kirche persönliche Erinnerungen austauschen und eine kleine Ausstellung bewundern konnten, dankten Andreas Keller und Pfarrer Johannes Merkel acht ehrenamtlich Engagierten, die in besonderer Weise in den letzten Monaten und Jahren aktiv gewesen sind. „Ihr habt Verantwortung übernommen – einige von euch im Kirchenvorstand, alle von euch ganz handfest. Manchmal mit Tränen in den Augen habt ihr die Kirche ausgeräumt und die Grundlage dafür gelegt, dass hier etwas Neues wachsen kann“ so Merkel.

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Als besondere Überraschung gab es am Ausgang kleine Kupferplaketten, hergestellt aus einem ehemaligen Dachkreuz, in die die Umrisse der Heilig-Geist-Kirche eingeprägt worden sind. Teilnehmer sprachen von einem „überwältigenden“ und „in allen Teilen sehr guten“ Gottesdienst. Zu dessen Gelingen hatten nicht zuletzt auch Petra Kristen an der Orgel und eine Gruppe des Kinderchores der „Lerchen und Füchse“ unter der Leitung von Sebastian Möller beigetragen.

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Wer mehr lesen will:

Aktueller Gemeindebrief (S. 20-23): HIER mit einem KLICK herunterladen.

Beitrag zum Umbau der Heilig-Geist-Kirche zur Jugendkirche (klicken).