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Autor: Johannes Merkel

Rum-Tasting

Nein, Rum taucht nicht in der Bibel auf. Und wenn, würde man ihn vielleicht im Paradies  vermuten, so gut schmeckt er. Oder doch beim Pfingstfest, wo es heißt „Sie sind voll süßen Weins“?
Lothar Döllinger und Pfr. Johannes Merkel nehmen Sie am Freitag, 23. Oktober, um 19.30 Uhr im Luthersaal mit auf eine kleine Reise durch die Welt des Rums. Dazu gibt es biblische und andere Geschichten. Und sechs verschiedene gute Tropfen (dazu noch ein zweites „Nein“ – keinen „Capt´n Jack“ wie auf dem Foto).
Wir bitten um einen Kostenbeitrag von 15 € und vorherige Anmeldung im Gemeindebüro!

Bibliolog-Reihe: Psalmen

Gerne laden wir wieder ein, die Bibel lebendig werden zu lassen! Treten Sie mit uns in einen Dialog zwischen biblischer Geschichte und eigener Lebensgeschichte. Im Bibliolog leihen wir den Figuren der biblischen Geschichte unsere Stimme und können den biblischen Text so vielschichtig durchdringen – und vielleicht ganz neu entdecken.

An drei Abenden im Oktober und November (die alle oder auch einzeln besucht werden können) freuen wir uns, mit Ihne in die Poesie der Psalmen zu reisen.

  • 27. Oktober: Von allen Seiten umgibst du mich, Gott! – Psalm 139, mit Pfarrerin Ursula Kuhn
  • 3. November: Grüne Aue und finsteres Tal – Psalm 23, mit Pfarrer Stephan Da Re
  • 10. November: Sein wie die Träumenden – Psalm 126, mit Pfarrerin Nicole Oehler

jeweils um 19:30 Uhr im Luthersaal der Lutherkirche
Sartoriusstraße 16

Ernte-Dank

Es ist Erntezeit. Auf den Feldern und im Garten. Auf den Streuobstwiesen und im Weinberg. Äpfel und Kürbisse sind reif geworden. Kastanien fallen. Die letzten Tomaten werden vom Strauch gepflückt.

An den vergangenen Sonntagen haben wir in unserer Martin-Luther-Gemeinde Erntedank gefeiert – da standen die Früchte vor und auf dem Altar. Es war eine Pracht! Wir haben Gott gedankt, der uns das Geheimnis des Lebens, des Wachsens und Gedeihens geschenkt hat. Und wir haben den Menschen gedankt, die mit ihrer Arbeit das Wachsen ermöglicht und die Ernte eingefahren haben.

„Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn, drum dankt ihm – dankt! -, drum dankt ihm – dankt! – und hofft auf ihn!“ 

Am 26. September haben unsere Konfis in der Backstube gestanden. Um zum Erntedank-Gottesdienst in der Lutherkirche verkauften sie die selbst hergestellten Brote zu Gunsten von „Brot für die Welt.“ HIER klicken für mehr Infos zu „5.000 Brote“.

Am 4. Oktober fand nach dem Erntedank-Gottesdienst in der Joha noch das tradtionelle Kürbissuppe-Essen vom Standort Heilig-Geist statt. Auch am neuen Ort schmeckte es hervorragend und lobten alle Schmuck und Gemeinschaft.

Familiengottesdienst in der Joha

„Die besten Beerdigungen der Welt“ – anhand des Kinderbuches überlegen wir gemeinsam mit Ester, Putte und Co, was es dazu alles braucht. Was macht traurig? Und was gibt Trost und Halt? Und wie kann es sein, dass eine Beerdigung auch einfach schön sein kann?
Anhand der anrührenden aber auch lustigen Geschichte von Ulf Nilsson und Eva Eriksson, wollen wir diesem Geheimnis an verschiedenen Stationen auf die Spur kommen. Am 15.11. um 10 Uhr im Familiengottesdienst in der Joha.
Herzlich willkommen Groß und Klein!

Die aktuelle Gemeindezeitung „Himmel und Erde“

Die neue Ausgabe von „Himmel und Erde“ widmet sich dem Thema „Haltung“. Da wird es sportlich. Und astronomisch. Es geht um Gottes Haltung uns gegenüber und über „Haltung in der Familie“. Außerdem berichten wir über die letzten Entwicklungen rund um die „Heilig-Geist-Kirche“ und würdigen die Geschichte der Gemeinde vor Ort! Laden Sie gern das neue Heft mit allen Informationen von Anfang September bis Ende November herunter:

HIER Heft herunterladen.

Das Friedhofscafé

Der Südfriedhof ist einer der besonders schönen Friedhöfe unserer Stadt. Viele Menschen betreten ihn täglich, viele sonntags und besuchen die Gräber ihrer Angehörigen und Bekannten. Wir als Martin-Luther-Gemeinde, in Zusammenarbeit mit der Nassauischen Blindenfürsorge und dem Grünflächenamt Wiesbaden, möchten, dass Sie dabei nicht allein sein müssen, sondern einen Raum zum Austausch bei Kaffee und Kuchen vorfinden, der tröstet und stärkt. Wer mag, spricht mit einem/r unserer Freiwilligen über Alltägliches und Außergewöhnliches und knüpft Kontakt, anstatt alleine nach Hause zu gehen.
Apropos Freiwillige: Viele Menschen aus unserer Gemeinde und darüber hinaus bieten das Friedhofscafé an jedem 1. und 3. Sonntag des Monats von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr an. Vielleicht möchten Sie auch mitmachen? Dann wenden Sie sich bitte per E-Mail an unser Gemeindebüro: luther-wiesbaden@ekhn.de. Wir leiten Ihr Interesse oder Ihre Anregungen zur Gestaltung dann gerne an die Verantwortlichen (Kirchenvorsteher Bernd Janocha und Günther Henss) weiter.

Evangelische Kirche verändert sich

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat die Mitgliedschaftsdaten für das Jahr 2025 veröffentlicht. Nach vorläufigen Meldungen aus den Landeskirchen gehörten zum Stichtag 31. Dezember 2025 rund 17,4 Millionen Menschen einer der 20 Landeskirchen der EKD an. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies – bedingt durch Sterbefälle und Austritte- einem Rückgang um rund 3,2 Prozent.

Kirchen bieten Raum für Gottesdienst, Seelsorge und Begegnung und begleiten Menschen in wichtigen Momenten ihres Lebens. Zugleich engagieren sich Kirche und Diakonie bundesweit für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen: Sie betreiben Kindertagesstätten und Schulen, unterhalten Beratungsstellen, begleiten Kranke und Pflegebedürftige und unterstützen Menschen in sozialen Notlagen. So ist etwa die Zahl der evangelischen Kita-Plätze mit 465.747 im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Mit ihrer Kirchenmitgliedschaft tragen evangelische Christinnen und Christen dazu bei, dass diese Angebote bestehen können.

Mit rund 105.000 Christinnen und Christen wurden im Jahr 2025 vergleichbar viele Menschen getauft wie im Vorjahr. Taufen finden dabei nicht nur im Kindesalter statt: Etwa jede zehnte evangelische Taufe betrifft Menschen über 14 Jahre. Darüber hinaus gab es 2025 rund 16.000 Aufnahmen in die evangelische Kirche. Demgegenüber standen rund 330.000 Sterbefälle. Die Zahl der Kirchenaustritte lag mit rund 350.000 auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 351.664).

Statistische Informationen zur evangelischen Kirche sind abrufbar unter www.ekd.de/statistik sowie unter www.ekd.de/kirchenmitglieder.

Abschied in Heilig-Geist

Am Sonntag haben wir uns in einem vorerst letzten Gottesdienst von der Heilig-Geist-Kirche auf der Adolfshöhe verbschiedet. Über 60 Jahre lang war das Gotteshaus Heimat unseres gleichnamigen Gemeindeteils, nun wird es umgebaut und 2027 soll das Stadtjugendpfarramt des Evangelischen Dekanats einziehen.

In einem bewegenden Gottesdienst mit voll besetzter Kirche kamen Abschiedsschmerz und Trauer zum Ausdruck, denn in Zukunft wird es keine Gemeindekirche mehr sein – Gruppen und Kreise mussten bereits umziehen. Genauso wurde aber auch von großer Dankbarkeit gesprochen – viele der Anwesenden waren hier getauft oder konfirmiert worden, manche Familien sogar schon in zweiter oder dritter Generation.

(auf die Bilder klicken, dann werden sie groß)

Außerdem wurde im Gottesdienst die Hoffnung betont, dass hier auch zukünftig Menschen Gemeinschaft erleben und den Glauben entdecken können. Prädikantin Gisela Seip griff die beeindruckende Architektur der Kirche auf und sprach davon, dass in der Heilig-Geist-Kirche seit ihrer Grundsteinlegung (bei der sie selbst als Kind anwesend war) sehr lebendige Bögen aus Gemeinde- und Familiengeschichten entstanden sind. Und sie formulierte den Wunsch, dass mit Umbau und Neunutzung nun der Grundstein für neue Bögen gelegt wird.

Pfarrerin Ursula Kuhn betonte: „Ich hoffe darauf, dass Gott hier an diesem Ort etwas Wunderbares geschehen lässt. Und bin gespannt darauf, wie und was das sein wird.“ In ihr Gebet nahmen die beiden sowohl die auf, die jetzt traurig oder sogar wütend sind, weil ein Stück Geschichte zu Ende geht; als auch die, die Verantwortung für den Neubau tragen und für die, die in der zukünftigen Jugendkirche arbeiten werden.

Bevor die Versammelten bei einem Empfang vor der Kirche persönliche Erinnerungen austauschen und eine kleine Ausstellung bewundern konnten, dankten Andreas Keller und Pfarrer Johannes Merkel acht ehrenamtlich Engagierten, die in besonderer Weise in den letzten Monaten und Jahren aktiv gewesen sind. „Ihr habt Verantwortung übernommen – einige von euch im Kirchenvorstand, alle von euch ganz handfest. Manchmal mit Tränen in den Augen habt ihr die Kirche ausgeräumt und die Grundlage dafür gelegt, dass hier etwas Neues wachsen kann“ so Merkel.

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Als besondere Überraschung gab es am Ausgang kleine Kupferplaketten, hergestellt aus einem ehemaligen Dachkreuz, in die die Umrisse der Heilig-Geist-Kirche eingeprägt worden sind. Teilnehmer sprachen von einem „überwältigenden“ und „in allen Teilen sehr guten“ Gottesdienst. Zu dessen Gelingen hatten nicht zuletzt auch Petra Kristen an der Orgel und eine Gruppe des Kinderchores der „Lerchen und Füchse“ unter der Leitung von Sebastian Möller beigetragen.

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Wer mehr lesen will:

Aktueller Gemeindebrief (S. 20-23): HIER mit einem KLICK herunterladen.

Beitrag zum Umbau der Heilig-Geist-Kirche zur Jugendkirche (klicken).

Das StaJuPfa zieht in die Heilig-Geist-Kirche

Das Stadtjugendpfarramt (Stajupfa) und die Evangelische Jugendkirche werden ab kommendem Jahr einen gemeinsamen Standort an der Heilig-Geist-Kirche haben. Das hat die Wiesbadener Dekanatssynode auf ihrer Tagung am 21. März mit großer Mehrheit beschlossen. Unsere Martin-Luther-Gemeinde muss aufgrund des landeskirchlichen „Gebäude-Bedrafs-und Entwicklungsplans“ erhebliche Flächen (und damit auch Gebäude) einsparen und so scheint es dem Kirchenvorstand bei allem Abschiedsschmerz eine gute Lösung, wenn zukünftig die „Zentrale der Kinder- und Jugendarbeit des Dekanats“ auf dem Kupferberg liegt. 

Die Heilig-Geist-Kirche und das danebenliegende Pfarrhaus werden dafür umgebaut und – wo nötig – energetisch saniert. Inzwischen haben die denkmalschutzgerechten Arbeiten begonnen. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf rund 600.000 Euro und werden aus Dekanatsrücklagen, Mitteln der Evangelischen Gesamtgemeinde und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau finanziert.
Dekanin Arami Neuman ist froh, dass es gelungen ist, alle Akteure rund um das Projekt mitzunehmen: „Hier wird ein Ort für die Jugend entstehen, der in die Stadt und die Kirchengemeinden ausstrahlt“, so Neumann. „Stajupfa und Jugendkirche an einem Standort – da wird noch mal eine ganz neue Dynamik entstehen“, ist sich Neumann sicher. „Vor allem ist es ein Ort, der in die Zukunft gerichtet ist.“

HIER können Sie mit einem „Klick“ einen ausführlicheren Bericht über die Dekanatssynode lesen.