Zum Hauptinhalt springen

Ernte-Dank

Es ist Erntezeit. Auf den Feldern und im Garten. Auf den Streuobstwiesen und im Weinberg. Äpfel und Kürbisse sind reif geworden. Kastanien fallen. Die letzten Tomaten werden vom Strauch gepflückt.

An den vergangenen Sonntagen haben wir in unserer Martin-Luther-Gemeinde Erntedank gefeiert – da standen die Früchte vor und auf dem Altar. Es war eine Pracht! Wir haben Gott gedankt, der uns das Geheimnis des Lebens, des Wachsens und Gedeihens geschenkt hat. Und wir haben den Menschen gedankt, die mit ihrer Arbeit das Wachsen ermöglicht und die Ernte eingefahren haben.

„Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn, drum dankt ihm – dankt! -, drum dankt ihm – dankt! – und hofft auf ihn!“ 

Am 26. September haben unsere Konfis in der Backstube gestanden. Um zum Erntedank-Gottesdienst in der Lutherkirche verkauften sie die selbst hergestellten Brote zu Gunsten von „Brot für die Welt.“ HIER klicken für mehr Infos zu „5.000 Brote“.

Am 4. Oktober fand nach dem Erntedank-Gottesdienst in der Joha noch das tradtionelle Kürbissuppe-Essen vom Standort Heilig-Geist statt. Auch am neuen Ort schmeckte es hervorragend und lobten alle Schmuck und Gemeinschaft.

Familiengottesdienst in der Joha

„Die besten Beerdigungen der Welt“ – anhand des Kinderbuches überlegen wir gemeinsam mit Ester, Putte und Co, was es dazu alles braucht. Was macht traurig? Und was gibt Trost und Halt? Und wie kann es sein, dass eine Beerdigung auch einfach schön sein kann?
Anhand der anrührenden aber auch lustigen Geschichte von Ulf Nilsson und Eva Eriksson, wollen wir diesem Geheimnis an verschiedenen Stationen auf die Spur kommen. Am 15.11. um 10 Uhr im Familiengottesdienst in der Joha.
Herzlich willkommen Groß und Klein!

Abschied in Heilig-Geist

Am Sonntag haben wir uns in einem vorerst letzten Gottesdienst von der Heilig-Geist-Kirche auf der Adolfshöhe verbschiedet. Über 60 Jahre lang war das Gotteshaus Heimat unseres gleichnamigen Gemeindeteils, nun wird es umgebaut und 2027 soll das Stadtjugendpfarramt des Evangelischen Dekanats einziehen.

In einem bewegenden Gottesdienst mit voll besetzter Kirche kamen Abschiedsschmerz und Trauer zum Ausdruck, denn in Zukunft wird es keine Gemeindekirche mehr sein – Gruppen und Kreise mussten bereits umziehen. Genauso wurde aber auch von großer Dankbarkeit gesprochen – viele der Anwesenden waren hier getauft oder konfirmiert worden, manche Familien sogar schon in zweiter oder dritter Generation.

(auf die Bilder klicken, dann werden sie groß)

Außerdem wurde im Gottesdienst die Hoffnung betont, dass hier auch zukünftig Menschen Gemeinschaft erleben und den Glauben entdecken können. Prädikantin Gisela Seip griff die beeindruckende Architektur der Kirche auf und sprach davon, dass in der Heilig-Geist-Kirche seit ihrer Grundsteinlegung (bei der sie selbst als Kind anwesend war) sehr lebendige Bögen aus Gemeinde- und Familiengeschichten entstanden sind. Und sie formulierte den Wunsch, dass mit Umbau und Neunutzung nun der Grundstein für neue Bögen gelegt wird.

Pfarrerin Ursula Kuhn betonte: „Ich hoffe darauf, dass Gott hier an diesem Ort etwas Wunderbares geschehen lässt. Und bin gespannt darauf, wie und was das sein wird.“ In ihr Gebet nahmen die beiden sowohl die auf, die jetzt traurig oder sogar wütend sind, weil ein Stück Geschichte zu Ende geht; als auch die, die Verantwortung für den Neubau tragen und für die, die in der zukünftigen Jugendkirche arbeiten werden.

Bevor die Versammelten bei einem Empfang vor der Kirche persönliche Erinnerungen austauschen und eine kleine Ausstellung bewundern konnten, dankten Andreas Keller und Pfarrer Johannes Merkel acht ehrenamtlich Engagierten, die in besonderer Weise in den letzten Monaten und Jahren aktiv gewesen sind. „Ihr habt Verantwortung übernommen – einige von euch im Kirchenvorstand, alle von euch ganz handfest. Manchmal mit Tränen in den Augen habt ihr die Kirche ausgeräumt und die Grundlage dafür gelegt, dass hier etwas Neues wachsen kann“ so Merkel.

(auf die Bilder klicken, dann werden sie groß)

Als besondere Überraschung gab es am Ausgang kleine Kupferplaketten, hergestellt aus einem ehemaligen Dachkreuz, in die die Umrisse der Heilig-Geist-Kirche eingeprägt worden sind. Teilnehmer sprachen von einem „überwältigenden“ und „in allen Teilen sehr guten“ Gottesdienst. Zu dessen Gelingen hatten nicht zuletzt auch Petra Kristen an der Orgel und eine Gruppe des Kinderchores der „Lerchen und Füchse“ unter der Leitung von Sebastian Möller beigetragen.

(auf die Bilder klicken, dann werden sie groß)

Wer mehr lesen will:

Aktueller Gemeindebrief (S. 20-23): HIER mit einem KLICK herunterladen.

Beitrag zum Umbau der Heilig-Geist-Kirche zur Jugendkirche (klicken).