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„Alles muss raus“ in der Heilig-Geist-Kirche

Die Heilig-Geist-Kirche wird in Kürze zur Stadtjugendkirche umgebaut. Wir verschenken unsere restlichen Möbel und Einrichtungsgegenstände. Such dir etwas aus und nimm es dir gleich mit nach Hause.

Am 9. Mai von 10-17 Uhr (Am Kupferberg 2/Drususstraße 26).

Konfi-Kurs 2026/2027 – Anmeldung

Unsere Konfi-Arbeit gleicht einer Entdeckungsreise: Wir suchen nach Gottes Spuren in unserem Leben, nach der Bedeutung religiöser Rituale im Alltag und in besonderen, „heiligen“ Zeiten. Wir hören aufeinander und üben Vertrauen ein. Das Ganze natürlich auch mit viel Spaß. Sei also dabei und lade auch deine Freunde dazu ein!

Wir laden herzlich ein:

  • Ein KOMPAKTKURS hauptsächlich in den Herbstferien 2026
  • Ein JAHRESKURS mit regelmäßigen monatlichen Treffen von Juni 2026 bis Mai 2027

Weiter unten bekommen Sie ein paar weitergehende Infos. Wenn es noch Fragen zu weiteren Details des Konfi-Jahres geben sollte, bitte zögern Sie nicht / zögert nicht, sich / euch an das Pfarrteam zu wenden! Anmeldungen sind ab sofort hier möglich – spätestens jedoch bis zum 30. April 2026.

KONFI-KOMPAKTKURS

Gemeinsam auf Gott-Suche…

  • mit anderen Jugendlichen
  • hauptsächlich bei einer 9-tägigen Freizeit in den Herbstferien
  • Konfirmation am 25. Oktober 2026

…das bieten wir euch mit dem Konfi-Kompaktkurs.

Was braucht es dafür?
Lust, sich gemeinsam auf die Suche zu machen – nach Gott und seiner Bedeutung für dein Leben.

Der (vorläufige) Plan und alle FAQs für KonfiKompakt sind hier zu finden.

 

KONFI-JAHRESKURS

Gemeinsam auf Gott-Suche…

  • mit anderen Jugendlichen
  • monatliche Treffen in Wiesbaden
  • an unseren Standorten und bei Ausflügen
  • Konfifreizeit im April

…das bieten wir euch mit dem Konfi-Jahreskurs.

Was braucht es dafür?
Lust, sich gemeinsam auf die Suche zu machen – nach Gott und seiner Bedeutung für dein Leben.
Zehn freie Sonntage oder Samstage als Workshoptage in einer unserer Kirchen oder auf Ausflügen in der Stadt Wiesbaden, dazu zwei Freizeiten an Wochentagen.

Der (vorläufige) Terminplan für den Konfi-Jahreskurs ist Ende April hier zu finden.

Forum Lutherkirche: Lebenslüge Pazifismus?

Nicht zuletzt wegen der dramatischen geopolitischen Veränderungen fand die im November 2025 veröffentlichte Friedensdenkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick. Evangelische Friedensethik angesichts neuer Herausforderungen“ ein sehr breites öffentliches Echo. Im Rahmen des „Forum Lutherkirche“ widmen wir uns an zwei Abenden einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit diesem Papier: Welche Aussagen trifft die Denkschrift und wo stehen wir selbst angesichts der angesprochenen Themen? Welche Fragen haben wir? Am ersten Abend (29.04.) soll es dabei schwerpunktmäßig um den mehrdimensionalen Friedensbegriff der Denkschrift und die zugleich würdigende aber auch Distanz markierende Sicht auf die pazifistische Traditionen innerhalb der Kirche(n) gehen. Am zweiten Abend (06.05.) wollen wir uns mit den Folgerungen für die drängenden aktuellen Fragen beschäftigen.

Die Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) als Antwortversuch
Zwei Abende gemeinsam im Gespräch, jeweils 19 Uhr im Luthersaal der Lutherkirche (Sartoriusstr. 16)

Die Denkschrift, eine Zusammenfassung und Kommentare sind hier kostenlos abrufbar: www.ekd.de/friedensdenkschrift-
2025-91393.htm Es wäre schön, wenn man diese vor den Veranstaltungen liest, damit wir auf einer gemeinsamen Basis miteinander sprechen können.

Das Vorbereitungsteam freut sich über eine Anmeldung, auch falls wir vorher noch Information etwa in Form aktueller Stimmen zur Denkschrift zur Vorbereitung zugänglich machen wollen.: HIER klicken.

Das StaJuPfa zieht in die Heilig-Geist-Kirche

Das Stadtjugendpfarramt (Stajupfa) und die Evangelische Jugendkirche werden ab kommendem Jahr einen gemeinsamen Standort an der Heilig-Geist-Kirche haben. Das hat die Wiesbadener Dekanatssynode auf ihrer Tagung am 21. März mit großer Mehrheit beschlossen. Unsere Martin-Luther-Gemeinde muss aufgrund des landeskirchlichen „Gebäude-Bedrafs-und Entwicklungsplans“ erhebliche Flächen (und damit auch Gebäude) einsparen und so scheint es dem Kirchenvorstand bei allem Abschiedsschmerz eine gute Lösung, wenn zukünftig die „Zentrale der Kinder- und Jugendarbeit des Dekanats“ auf dem Kupferberg liegt. 

Die Heilig-Geist-Kirche und das danebenliegende Pfarrhaus werden dafür umgebaut und – wo nötig – energetisch saniert. Im Mai sollen die denkmalschutzgerechten Arbeiten beginnen. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf rund 600.000 Euro und werden aus Dekanatsrücklagen, Mitteln der Evangelischen Gesamtgemeinde und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau finanziert.
Dekanin Arami Neuman ist froh, dass es gelungen ist, alle Akteure rund um das Projekt mitzunehmen: „Hier wird ein Ort für die Jugend entstehen, der in die Stadt und die Kirchengemeinden ausstrahlt“, so Neumann. „Stajupfa und Jugendkirche an einem Standort – da wird noch mal eine ganz neue Dynamik entstehen“, ist sich Neumann sicher. „Vor allem ist es ein Ort, der in die Zukunft gerichtet ist.“

HIER können Sie mit einem „Klick“ einen ausführlicheren Bericht über die Dekanatssynode lesen.

Evangelische Kirche verändert sich

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat die Mitgliedschaftsdaten für das Jahr 2025 veröffentlicht. Nach vorläufigen Meldungen aus den Landeskirchen gehörten zum Stichtag 31. Dezember 2025 rund 17,4 Millionen Menschen einer der 20 Landeskirchen der EKD an. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies – bedingt durch Sterbefälle und Austritte- einem Rückgang um rund 3,2 Prozent.

Kirchen bieten Raum für Gottesdienst, Seelsorge und Begegnung und begleiten Menschen in wichtigen Momenten ihres Lebens. Zugleich engagieren sich Kirche und Diakonie bundesweit für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen: Sie betreiben Kindertagesstätten und Schulen, unterhalten Beratungsstellen, begleiten Kranke und Pflegebedürftige und unterstützen Menschen in sozialen Notlagen. So ist etwa die Zahl der evangelischen Kita-Plätze mit 465.747 im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Mit ihrer Kirchenmitgliedschaft tragen evangelische Christinnen und Christen dazu bei, dass diese Angebote bestehen können.

Mit rund 105.000 Christinnen und Christen wurden im Jahr 2025 vergleichbar viele Menschen getauft wie im Vorjahr. Taufen finden dabei nicht nur im Kindesalter statt: Etwa jede zehnte evangelische Taufe betrifft Menschen über 14 Jahre. Darüber hinaus gab es 2025 rund 16.000 Aufnahmen in die evangelische Kirche. Demgegenüber standen rund 330.000 Sterbefälle. Die Zahl der Kirchenaustritte lag mit rund 350.000 auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 351.664).

Statistische Informationen zur evangelischen Kirche sind abrufbar unter www.ekd.de/statistik sowie unter www.ekd.de/kirchenmitglieder.

Unser Insta-Kanal

Schon mal auf unserem Insta-Kanal vorbei geschaut? Er wird von einem motivierten Team neu aufgesetzt. Wir freuen uns auf aktuelle regelmäßige Posts: inspirierend und informativ. Abonniert uns direkt und empfehlt uns gerne weiter. Auch Likes und Kommentare sind natürlich immer willkommen!

Ihr findet uns unter @luther_wiesbaden oder klickt einfach HIER!

Wozu Kirchensteuer?

Die Evangelische Kirche engagiert sich in Seelsorge, Diakonie, Jugendarbeit, Lebensbegleitung, Bildung, weltweiter Entwicklungsarbeit, Kultur, Umweltschutz. Die Vielfalt ist erstaunlich und es gibt sie nur dank einer verlässlichen Finanzierung: der Kirchensteuer. Sie trägt wesentlich zum Wirken von Kirche bei und ermöglicht, dass Kirche für Menschen erlebbar ist. Wie kaum eine andere Organisation begleitet Kirche in allen Lebenslagen – dank der Kirchensteuer kann sie sich darauf konzentrieren, ohne ständig um die Finanzierung zu ringen. Sie nutzt die Kirchensteuer evangelisch: um Glaube, Hoffnung und Liebe (1. Korinther 13, 13) in der Gesellschaft strahlen zu lassen. Man könnte sagen: Es ist wie bei einer Kerze – damit sie leuchten kann, braucht sie das Wachs.

60.000 Ehrenamtliche

Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene wirken aktiv mit und finden darin eine persönliche Heimat. Weit über 60.000 Ehrenamtliche in rund tausend Kirchengemeinden beteiligen sich daran. Ihnen stehen zahlreiche haupt- und nebenamtlich Beschäftigte zur Seite, denen die Evangelische Kirche dank der Kirchensteuer eine verlässliche Arbeitgeberin sein kann.

Teil der Zivilgesellschaft

Die Evangelische Kirche pflegt eine Kultur der Nächstenliebe, fördert Begabungen und achtet die Würde und Empfindsamkeit allen Lebens. Sie versteht sich als Teil der Zivilgesellschaft. Sie ist Trägerin vieler diakonischer Einrichtungen, die sie in die professionelle Daseinsvorsorge der Gesellschaft einbringt. Die Einrichtungen stehen Menschen bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite.

Geld fließt wieder zurück

In dieser Funktion bringt die Evangelische Kirche ihre knapp 600 Kindertagesstätten und andere Bildungseinrichtungen, ihre Beratungsstellen, Fachdienste und Kulturangebote ein. Viele von ihnen werden zwar durch öffentliche Gelder mitfinanziert, doch die Evangelische Kirche bringt als Trägerin jeweils einen Eigenanteil auf. Dieser stammt zum größten Teil aus der Kirchensteuer, die auf diese Weise in die Gesellschaft zurückfließt.

„Kirchensteuer wirkt“

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat jetzt eine „Kirchensteuer wirkt“-Broschüre sowie als Kurzfassung einen Flyer aufgelegt. Diese erläutern anschaulich, für welche Bereiche in welcher Höhe die Kirchsteuer der zahlenden Mitglieder verwendet wird – zum Beispiel in der Seelsorge, Diakonie, Jugendarbeit, Bildung, für weltweite Entwicklungsarbeit, Kultur und Umweltschutz.

 

Missbrauchsprävention – was tun wir?

Missbrauch und Übergriffe in der Kirche sind ein großes Thema. Es ist furchtbar zu lesen, was Menschen, die für und in der Kirche arbeiten, anderen angetan haben. Als Kirchenvorstand sehen wir nicht nur zu, sondern wollen helfen, dass so etwas in unserer Gemeinde nicht passieren kann. 

Für viele Menschen ist die Kirche ein Ort des Vertrauens. Und das wollen wir unbedingt bewahren und respektieren. Alle, die bei der Martin-Luther-Gemeinde angestellt sind und/oder ehrenamtlich arbeiten, haben sich verpflichtet, diese zu einem sicheren Ort für alle Menschen zu machen. Wir wollen die uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und schutzbedürftigen Erwachsenen stärken. Wir gehen achtsam mit ihnen um und schützen sie vor Schaden, Gefahren und Gewalt.

Unsere sechs Grundsätze können Sie hier nachlesen und herunterladen: Verhaltenskodex für die Arbeit mit Schutzbefohlenen

Schwerpunkt der Beschäftigung mit dem Thema Kindeswohl ist zunächst der Schutz vor sexuellem Missbrauch. Gleichwohl umfasst das Kindeswohl zugleich auch die Aufmerksamkeit für seelische oder körperliche Vernachlässigung. Insofern schließt dieses Konzept auch andere Schutzbefohlene als Kinder- und Jugendliche, etwa Menschen mit Behinderung, Erwachsene in labiler Situation, etc. mit ein.

Wir haben uns deshalb dem Präventionskonzept im Evangelischen Dekanat Wiesbaden angeschlossen. Hier finden Sie auch die Ansprechpersonen in Wiesbaden zu diesem Thema.

Weitere Dokumente:

Notfallkarte und Handlungskette

Einschätzungsbogen Gefährdungspotential

Sensibilisieren ist wichtig

Ehrenamtliche Jugendmitarbeitende lernen in Schulungen und Fortbildungen alles Wichtige zu diesem Thema. Sie verpflichten sich, ein polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen und in der täglichen Arbeit Respekt und Ernsthaftigkeit hochzuhalten. Damit soll so gut wie irgend möglich ein transparentes und vor allem christliches Gemeindeleben ermöglicht werden. Dies alles ist kein Garant dafür, dass es keine Übergriffe geben kann. Dennoch wollen wir als Gemeinde möglichst viel dafür tun, dass keine Übergriffe geschehen und etwaige Kindeswohlgefährdung frühzeitig erkannt und Schaden vermieden wird. Bisher ist in der Martin-Luther-Gemeinde – unseres Wissens – kein Missbrauch und keine Übergriffigkeit geschehen.

Aus der Präambel des Gewaltpräventionsgesetzes:
„Der Schutz von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen vor sexualisierter Gewalt ist Aufgabe und Pflicht aller, die innerhalb der EKHN Verantwortung im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen tragen. Prävention sexualisierter Gewalt umfasst die Sensibilisierung und Qualifizierung aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden und Leitungsverantwortlichen auf allen Ebenen kirchlichen Lebens, um Grenzverletzungen zu verhindern.
Intervention ahndet Verstöße gegen diese Grundhaltung und erkennt damit auch das Unrecht an. Aufarbeitung ermöglicht die Identifikation begünstigender Strukturen und die Ableitung und Umsetzung geeigneter präventiver Maßnahmen. Prävention, Intervention und Aufarbeitung dienen so einer ständigen Verbesserung der Qualität des Schutzes und fördern eine Kultur des achtsamen, respektvollen Miteinanders.“

Wohin kann ich mich wenden?

Wir nehmen jede Form von sexuellem Missbrauch und Gewalt sehr ernst. Wer etwas Derartiges bemerkt, nehme bitte umgehend Kontakt mit Pfarrer Johannes Lösch, Pfarrer Johannes Merkel oder Pfarrerin Ursula Kuhn auf. Alle Vorfälle, unabhängig davon, wie lange sie zurückliegen, können auch schriftlich gemeldet werden.

Zentrale Ansprechstelle für sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt in der EKHN (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau)
chancengleichheit@ekhn.de
Tel.: 06151 / 405 414
https://www.ekhn.de/ueber-uns/null-toleranz-bei-gewalt.html
Bundesweit – EKD: zentrale@anlaufstelle.help
Tel.: 0800 5040 112

Mitmachen: Gemeindebriefe austragen

Dreimal im Jahr erscheint unser Gemeindebrief „Himmel & Erde“. Er wird von einem ehrenamtlichen Redaktionsteam erstellt und vom Kirchenvorstand herausgegeben. Wenn Sie selbst gut und gerne schreiben und Ideen zur Gestaltung haben, melden Sie sich gerne.

Ganz dringend brauchen wir aber Ihre und eure Mithilfe bei der Verteilung der vielen Gemeindebriefe in den Straßen unseres Gemeindegebietes. Das kann je nach Straßenlänge ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, aber wir hoffen, dass die Bewegung an der frischen Luft und die geringe Frequenz der Einsätze für alle gut machbar sind.

Schreiben Sie uns oder rufen uns für mehr Informationen an, dann können wir auch direkt schauen, wo es am besten passt. Telefon: 0611-8906730 oder per E-Mail.

Offene Lutherkirche – sind Sie dabei?

Die Wiesbadener Lutherkirche ist für viele eine große Entdeckung: Von außen wirkt sie durch ihre Türme und den hellen Anstrich wie eine Burg, von innen überrascht sie mit ihren bunten Farben und Jugendstilmustern und wirkt dabei unglaublich festlich und einladend. Gerne möchten wir Tourist:innen und Einheimischen die Türen zur Kirche zwischen 15 und 17 Uhr öffnen. Da dies durch ehrenamtlich Mitarbeitende geschieht, können wir die Öffnung der Kirche nicht an jedem Tag gewährleisten.

Wenn Sie unsere Offene Kirche besuchen möchten, finden Sie in unserem Kalender auf der Startseite die Termine, an denen die Kirche verlässlich geöffnet ist.
Wünschen Sie eine Führung für eine Gruppe, rufen Sie gerne an (0611-8906730) oder schicken uns eine E-Mail. Gegen eine Spende vermitteln wir Ihnen gerne eine:n passende:n Kirchenführer:in.

Sie wollen uns dabei unterstützen, die Lutherkirche regelmäßig für Besucher:innen zu öffnen? Dann rufen Sie uns für weitere Infos und eine Einführung gerne an! 0611-8906730 oder per E-Mail.