Die neue Ausgabe unserer Gemeindezeitung „Himmel und Erde“ dreht sich um das Thema HEIMAT. Das passt zur Weihnachts- und Adventszeit, in der ja viele in die (alte) Heimat fahren. Und in der wir auf den Menschensohn warten, bzw. seine Geburt feiern, von dem die Bibel sagt: „die Füchsen haben Gruben, aber er hat nichts, wo er sein Haupt hinlege“…
Wir wissen nicht, in welcher Stimmung SIE das neue Heft trifft, wünschen aber viel Freude an der Lektüre und freuen uns auf Ihre Rückmeldungen! Zahlreiche Infos und Berichte aus unserer Martin-Luther-Gemeinde sind natürlich auch dabei…
2025 haben wir zweimal Theaterstücke von der Bühne des Hessischen Staatstheaters: in unsere Kirchen geholt. Jedes Mal gab es inspirierende Begegnungen und neue Perspektiven auf Stück und Glauben.
So freuen wir uns sehr, dass nun „Antigone“ in die Joha kommt! Am 18. Januar um 10 Uhr. Ein altes Stück über Macht und Ohnmacht, Traditionen und Gewalt.
Vielleicht stellen wir wie der georgische Regisseur Mikheil Charkviani uns danach die Frage: „Wie bereit seid Ihr, Eure moralischen Werte zu verteidigen?“ Sicher werden wir noch ganz andere Fragen haben!
Und um diesen auf den Grund zu gehen, werden an der Inszenierung Beteiligte am Gottesdienst mitwirken und laden wir anschließend zu Kaffee und Sekt ein.
„Diese Antigone ist […] wild, kraftvoll, selbstbestimmt. In Mikheil Charkvianis Inszenierung am Staatstheater Wiesbaden spielt Tabea Buser die Figur mit beeindruckender Verve und vollkommen ohne hysterische Überdrehung. Sie ist sich der Konsequenzen ihres Tuns bewusst und wählt […] mit großer innerer Ruhe den unabwendbaren Tod.“
Als „größtes musikalisches Kunstwerk aller Zeiten und Völker“ hat man die h-Moll-Messe bezeichnet, Franz Liszt sprach gar vom „Mont Blanc der Kirchenmusik“ . Die Messe ist in der Tat selbst im Schaffen Bachs bezüglich Komplexität, Dimension und symbolischer Bedeutung herausragend. Das Werk stellt Bachs einzige komplette Vertonung des Messordinariums dar (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei).
Dabei verbindet er unterschiedliche Stilistiken und Satztypen, und jeder einzelne Satz gilt als Meisterwerk seiner Gattung. Das zweite „Kyrie“ etwa setzt Bach als vierstimmige Fuge im Stil Palestrinas, geht dabei aber weit über die Tonsprache und Harmonik des Frühbarock hinaus. Am 18. Januar erklingt das große Werk um 17 Uhr in unserer Lutherkirche!
Konzert im Rahmen der Wiesbadener Bachwochen
Katja Stuber, Sopran | Katharina Magiera, Mezzosopran
Katleho Mokhoabane, Tenor | Josua Bernbeck, Bass
Kammerchor des Bachchors Wiesbaden
Bachorchester Wiesbaden
Leitung: Niklas Sikner
Osterwerkstatt für Kinder (1.–6. Klasse), vom 30.03.–01.04., jeweils 10–13 Uhr in der Johanneskirche (Hauberrisserstraße 17)
Du magst Abenteuergeschichten? Basteln, bauen, gärtnern? Mit anderen Spaß haben?
Dann bist du in der Osterwerkstatt in den ersten Ferientagen genau richtig!
Im Gottesdienst am Ostersonntag, um 10 Uhr werden wir dann unsere Ergebnisse vorstellen und hören, wie alles weiterging.
Anmeldung über Pfarrerin Nicole Oehler.