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Evangelische Kirche verändert sich

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat die Mitgliedschaftsdaten für das Jahr 2025 veröffentlicht. Nach vorläufigen Meldungen aus den Landeskirchen gehörten zum Stichtag 31. Dezember 2025 rund 17,4 Millionen Menschen einer der 20 Landeskirchen der EKD an. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies – bedingt durch Sterbefälle und Austritte- einem Rückgang um rund 3,2 Prozent.

Kirchen bieten Raum für Gottesdienst, Seelsorge und Begegnung und begleiten Menschen in wichtigen Momenten ihres Lebens. Zugleich engagieren sich Kirche und Diakonie bundesweit für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen: Sie betreiben Kindertagesstätten und Schulen, unterhalten Beratungsstellen, begleiten Kranke und Pflegebedürftige und unterstützen Menschen in sozialen Notlagen. So ist etwa die Zahl der evangelischen Kita-Plätze mit 465.747 im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Mit ihrer Kirchenmitgliedschaft tragen evangelische Christinnen und Christen dazu bei, dass diese Angebote bestehen können.

Mit rund 105.000 Christinnen und Christen wurden im Jahr 2025 vergleichbar viele Menschen getauft wie im Vorjahr. Taufen finden dabei nicht nur im Kindesalter statt: Etwa jede zehnte evangelische Taufe betrifft Menschen über 14 Jahre. Darüber hinaus gab es 2025 rund 16.000 Aufnahmen in die evangelische Kirche. Demgegenüber standen rund 330.000 Sterbefälle. Die Zahl der Kirchenaustritte lag mit rund 350.000 auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 351.664).

Statistische Informationen zur evangelischen Kirche sind abrufbar unter www.ekd.de/statistik sowie unter www.ekd.de/kirchenmitglieder.

Missbrauchsprävention – was tun wir?

Missbrauch und Übergriffe in der Kirche sind ein großes Thema. Es ist furchtbar zu lesen, was Menschen, die für und in der Kirche arbeiten, anderen angetan haben. Als Kirchenvorstand sehen wir nicht nur zu, sondern wollen helfen, dass so etwas in unserer Gemeinde nicht passieren kann. 

Für viele Menschen ist die Kirche ein Ort des Vertrauens. Und das wollen wir unbedingt bewahren und respektieren. Alle, die bei der Martin-Luther-Gemeinde angestellt sind und/oder ehrenamtlich arbeiten, haben sich verpflichtet, diese zu einem sicheren Ort für alle Menschen zu machen. Wir wollen die uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und schutzbedürftigen Erwachsenen stärken. Wir gehen achtsam mit ihnen um und schützen sie vor Schaden, Gefahren und Gewalt.

Unsere sechs Grundsätze können Sie hier nachlesen und herunterladen: Verhaltenskodex für die Arbeit mit Schutzbefohlenen

Schwerpunkt der Beschäftigung mit dem Thema Kindeswohl ist zunächst der Schutz vor sexuellem Missbrauch. Gleichwohl umfasst das Kindeswohl zugleich auch die Aufmerksamkeit für seelische oder körperliche Vernachlässigung. Insofern schließt dieses Konzept auch andere Schutzbefohlene als Kinder- und Jugendliche, etwa Menschen mit Behinderung, Erwachsene in labiler Situation, etc. mit ein.

Wir haben uns deshalb dem Präventionskonzept im Evangelischen Dekanat Wiesbaden angeschlossen. Hier finden Sie auch die Ansprechpersonen in Wiesbaden zu diesem Thema.

Weitere Dokumente:

Notfallkarte und Handlungskette

Einschätzungsbogen Gefährdungspotential

Sensibilisieren ist wichtig

Ehrenamtliche Jugendmitarbeitende lernen in Schulungen und Fortbildungen alles Wichtige zu diesem Thema. Sie verpflichten sich, ein polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen und in der täglichen Arbeit Respekt und Ernsthaftigkeit hochzuhalten. Damit soll so gut wie irgend möglich ein transparentes und vor allem christliches Gemeindeleben ermöglicht werden. Dies alles ist kein Garant dafür, dass es keine Übergriffe geben kann. Dennoch wollen wir als Gemeinde möglichst viel dafür tun, dass keine Übergriffe geschehen und etwaige Kindeswohlgefährdung frühzeitig erkannt und Schaden vermieden wird. Bisher ist in der Martin-Luther-Gemeinde – unseres Wissens – kein Missbrauch und keine Übergriffigkeit geschehen.

Aus der Präambel des Gewaltpräventionsgesetzes:
„Der Schutz von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen vor sexualisierter Gewalt ist Aufgabe und Pflicht aller, die innerhalb der EKHN Verantwortung im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen tragen. Prävention sexualisierter Gewalt umfasst die Sensibilisierung und Qualifizierung aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden und Leitungsverantwortlichen auf allen Ebenen kirchlichen Lebens, um Grenzverletzungen zu verhindern.
Intervention ahndet Verstöße gegen diese Grundhaltung und erkennt damit auch das Unrecht an. Aufarbeitung ermöglicht die Identifikation begünstigender Strukturen und die Ableitung und Umsetzung geeigneter präventiver Maßnahmen. Prävention, Intervention und Aufarbeitung dienen so einer ständigen Verbesserung der Qualität des Schutzes und fördern eine Kultur des achtsamen, respektvollen Miteinanders.“

Wohin kann ich mich wenden?

Wir nehmen jede Form von sexuellem Missbrauch und Gewalt sehr ernst. Wer etwas Derartiges bemerkt, nehme bitte umgehend Kontakt mit Pfarrer Johannes Lösch, Pfarrer Johannes Merkel oder Pfarrerin Ursula Kuhn auf. Alle Vorfälle, unabhängig davon, wie lange sie zurückliegen, können auch schriftlich gemeldet werden.

Zentrale Ansprechstelle für sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt in der EKHN (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau)
chancengleichheit@ekhn.de
Tel.: 06151 / 405 414
https://www.ekhn.de/ueber-uns/null-toleranz-bei-gewalt.html
Bundesweit – EKD: zentrale@anlaufstelle.help
Tel.: 0800 5040 112

Mitmachen: Gemeindebriefe austragen

Dreimal im Jahr erscheint unser Gemeindebrief „Himmel & Erde“. Er wird von einem ehrenamtlichen Redaktionsteam erstellt und vom Kirchenvorstand herausgegeben. Wenn Sie selbst gut und gerne schreiben und Ideen zur Gestaltung haben, melden Sie sich gerne.

Ganz dringend brauchen wir aber Ihre und eure Mithilfe bei der Verteilung der vielen Gemeindebriefe in den Straßen unseres Gemeindegebietes. Das kann je nach Straßenlänge ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, aber wir hoffen, dass die Bewegung an der frischen Luft und die geringe Frequenz der Einsätze für alle gut machbar sind.

Schreiben Sie uns oder rufen uns für mehr Informationen an, dann können wir auch direkt schauen, wo es am besten passt. Telefon: 0611-8906730 oder per E-Mail.

Weihnachten in unserer Gemeinde

Für viele gehören Krippenspiel oder „Stille Nacht“, die volle Kirche oder ein Konzert zum Weihnachtsfest dazu. Herzlich Willkommen in unserer Martin-Luther-Gemeinde – Sie werden an einem unserer Wiesbadener Kirchorte sicher etwas finden, das zu Ihnen passt!

Gottesdienste an Heilig Abend (Donnerstag, 24.12.)

 

Weihnachtskonzerte des Bachchores (in der Lutherkirche)

 

Gottesdienste „zwischen den Jahren“

 

 

Advent in unserer Gemeinde

Wir haben ein buntes Programm für alle Generationen und Geschmäcker – hier die Highlights! Alle Gottesdienste, Konzerte und sonstigen Aktivitäten finden Sie in unserem Gemeindebrief, den Sie HIER (klicken) herunterladen können.

Jeden Donnerstag gibt es um 19 Uhr eine eher besinnliche Form, sich dem Weihnachtsfest zu nähern: Herzliche Einladungen zu den Adventsandachten in der Joha (Hauberrisserstr. 17)! Am 26.11; 03., 10. und 17.12.

Am ersten Adventswochende haben Sie die Qual der Wahl:

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